Willkommen auf unserer Webseite

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Wir freuen uns auf ihren Besuch und ihr Echo !
Mag. Albert Ruetz, Obmann
Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Wanner, Geschäftsführer
Buchpräsentation Laternser Heimatbuch
Gerne möchten wir Sie recht herzlich zur Buchpräsentation der Rheticus-Schriftenreihe Nr. 58 „Laternsertal - Geschichte, Volkskunde, Wirtschaft und Natur“ (Önschas Hematbuach, Das Laternsertal) einladen.
Freitag, 31. Mai 2013 um 20.00 Uhr im Dorfsaal Laterns.
Die Publikation ist vor Ort käuflich zu erwerben, sowohl für Rheticus-Mitglieder als auch für sonstige interessierte Besucher. Es ist keine Anmeldung notwendig.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Geschichtlicher Spaziergang durch Balzers
Halbtagesexkursion mit Markus Burgmeier, Leiter des Kulturzentrums Alter Pfarrhof in Balzers am 20. April 2013
Mit dem Omnibus von Bischof Reisen fuhren Teilnehmer der Rheticus-Gesellschaft nach Balzers. Dort wurden wir von Herrn Markus Burgmeier empfangen, der uns über einen Nachmittag durch die Geschichte von Balzers eine Einführung gab. Herr Burgmeier führte uns angefangen vom Pfarrhof Balzers vorbei am Gasthaus zum Engel, dem alten Zollhaus, Gedenktafel Suworow, Oberdorf, Weinpresse, Grenzstein FL – S, Kirche St. Peter, Burg Gutenberg, Pfarrkirche St. Nikolaus, Bildungshaus Gutenberg.
Pfarrhof
Der Pfarrhof hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Dem Verfall nahezu preisgegeben, hat sich durch den Einsatz und Renovierung ein Juwel herausgebildet, das nicht nur auf die barocke Zeit verwies, sondern es wurden zu dem Fresken freigelegt, wie z.B. über den Türeingängen. Die weiß übermalten Wänden wurden mühevoll wieder dem Ursprung und der Entstehung zugeführt. Weiteres zu sehen ist der „Situations Plan für nachfolgende Brandstätt zu Balzers, wölche am 22.8ber 1795 ein geascheret worden. J(osef) F(erdinand) W(eyrather) 1796. Hier wir aufgezeigt, wie das Ortsbild vor 1795 ausgeschaut hat, die Holzhäuser eng bei einander liegend wurden durch ein Feuer vernichtet. Herr Weyrather hat mit seinem Vermögen den Neubau mit seiner Firma finanziert. Eine Rückerstattung der Kosten hat er nicht bekommen und verstarb so verarmt. Nach der Renovierung 2010/2012 wird nun dieses Pfarrhaus als Kulturzentrum für Ausstellungen verwendet. Ein erster Raum mit der Installation „Schwabenkinder“ ist bereits eingerichtet. Dem Dorfbrand ist auch die Kirche zum Opfer gefallen, hier blieb nur noch der Turm stehen mit der Jahreszahl 1807.
Die Rheticus-Gesellschaft hielt Rückschau
Obmann Albert Ruetz durfte zur 36. Jahreshauptversammlung der Rheticus-Gesellschaft neben zahlreichen Mitgliedern auch Kulturstadträtin Barbara Schöbi-Fink begrüßen. 
"2012 war wieder ein sehr aktives Vereinsjahr mit zahlreichen Programmpunkten, an denen über 1000 Menschen teilnahmen", berichtete der Obmann. Besondere Höhepunktete waren der Festakt zum100-Jahr Jubiläum des Museumsvereins Feldkirch und die Präsentation des 57. Bandes "Kindheit, Jugend, Familie" in Zusammenarbeit mit dem Kinderdorf ", wo über 100 Interessierte in die Landesbibliothek kamen. Es freue ihn, dass das Programm für die über 500 Mitglieder so gut angenommen werden.
Neuwahlen
Finanzreferent Gerhard Steger wartete mit der guten Meldung auf, dass mit einem positiven Rechnungsabschluss das vergangene Jahr abgeschlossen wurde. Das durch den Konkurs eines Buchhändlers entstandene Minus sei somit behoben und er bedankte sich bei den Subventionsgebern. Statutengemäß erfolgten Neuwahlen. Einstimmig wurde wieder Albert Ruetz zum Obmann bestellt. Alle übrigen Vorstandmitglieder wurden wieder bestellt, mit Ausnahme von Anette Bleyle, welche aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dem Vorstand angehören wird. Ihr wurde für ihre langjährige Mitarbeit gedankt. Die Mitglieder Manfred Getzner und Helmut Köck wurden für langjährige bzw. besonderes aktive Mitarbeit geehrt.
Ein spannendes Jahr
Geschäftsführer Gerhard Wanner gab Ausblicke auf das Jahresprogramm 2013, welches ein spannendes Jahr werden könne. "Fünf neue Bücher seien im Entstehen, die wiederum mit Partnern herausgegeben werden. Erwähnenswert so das neue Heimatbuch Laterns", so der GF. Sechs Ganztagesexkursionen, Vorträge und drei Abendseminare stehen auf dem vielseitigen Programm, Details können auf der Website unter www.rheticus.com entnommen werden. Ein Dank ging auch an Melanie Tichy vom Kulturreferat, welche sich immer mustergültig um die Vereinsagenden kümmere. Kulturstadträtin Barbara Schöbi-Fink gratulierte zur Wiederwahl und besonders zu den herausgegebenen Publikationen: "Das Interesse der Bevölkerung an historischen Publikationen sei immens und im Verein werde daher wertvolle Arbeit für die Aufarbeitung unserer Geschichte geleistet".
Werdenberger Sagenschatz
Zum Abschluss referierte Hansjakob Gabathuler aus dem Werdenberger Jahrbuch 2013, in dem über 350 Erzählungen, Sagen und Legenden aus den Werdenberger Gemeinden von Wartau bis Sennwald zusammengetragen wurden. Bildlich unterstützt wurde der Vortrag mit schönen Fotografien von Hans Jakob Reich und Hansjakob Gsbathuler. Ihre Einblicke in die kraftvolle Werdenberger Sagenwelt waren gleichzeitig ein Gang durch die faszinierenden Landschaften Werdenbergs und ein Einblick in eine Geschichte, die viele Jahrhunderte eine gemeinsame mit Vorarlberg war.
(Bericht und Fotos Helmut Köck, Februar 2013)
siehe auch Bildergalerie